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Kunden-/Lieferanteninformation zum reverse-charge-Verfahren für innerdeutsche Stahllieferungen

Der Bundestag hat die Umkehr der Steuerschuldnerschaft gem. § 13b Abs.2 Nr.11 UStG neu auf diverse innerdeutsche Stahllieferungen ausgeweitet. Dieses sogenannte Reverse Charge-Verfahren tritt zum 01. Oktober 2014 in Kraft und hat zur Folge, dass der Lieferant eine Nettorechnung auszustellen und auf den Übergang der Steuerschuldnerschaft hinzuweisen hat. Der Empfänger hat den Umsatz in seiner eigenen Umsatzsteuervoranmeldung anzugeben und zu versteuern, kann aber zugleich die Vorsteuer in gleicher Höhe abziehen.

Aus dem Schumacher Produktsortiment ist derzeit ausschließlich die Warengruppe der Kolbenstangen von dieser Regelung betroffen. Das Bundesfinanzministerium hat inzwischen eine Übergangsfrist bzw. Nichtbeanstandungsregelung für Rechnungen mit ausgewiesener Mehrwertsteuer bis zum 31.12.2014 beschieden. Schumacher macht von diesem Wahlrecht Gebrauch und wird daher in den Rechnungen über die Lieferung betroffener Gegenstände erst ab dem 01. Januar 2015 keine Umsatzsteuer mehr ausweisen. Ab 2015 erhalten Sie somit Nettorechnungen mit dem Hinweis „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers (Reverse-Charge)“.